Quarz


Quarz ("Bergkristall", mit Chlorit-Überzug, Alpen, Schweiz, genauer Fundort unbekannt), Inst.-Nr. 12066

Quarz ("Rauchquarz", Fundort unbekannt), Inst.-Nr. 12087

Opal ("Edelopal", Australien), Inst.-Nr. 12266

Quarz ("Kugeljaspis", Kandern, S-Schwarzwald, Baden-Württemberg), Inst.-Nr. 12242

Chalcedon (), Inst.-Nr. ###


Quarz

(nach mindat.org)

Formel: SiO2
Kristallsystem, -klasse: trigonal, 3̅2
Klassifikation: Oxide (Strunz-Klassif. 4.DA.05

Farbe: farblos, weiß, violett, rosa, rot, schwarz, gelb, braun, grün, blau, ... Strich: weiß
Glanz: Glasglanz Transparenz: transparent, durchscheinend
Dichte: 2.65 g/cm³ (berechnet) Härte (Mohs): 7 (Indexmineral)
Spaltbarkeit: schlecht Bruch: muschelig

Formen: makrokristallin in sechsseitigen Prismen mit steilen Pyramiden, auch nadelig, xenomorph; mikro- und kryptokristallin, z.B. Opal, Chalcedon, Achat, Hornstein (Chert)
Zwillinge: Dauphiné-Gesetz mit der Zw.-Achse [0001], Brasilianer G. mit der Zw.-Fläche {1120}, Japaner G. und andere
Name: älteste Bezeichnung von Theopharast um 300-325 v. Chr. als "κρύσταλλος" [kristallos] von "κρύοσ" [krios] = "Frost, Eiseskälte" wegen der Vorstellung, dass es sich um permanent verfestigtes Eis handelt, erhalten in der Bezeichnung "Bergkristall"; seit ca. 1500 als "querz", "quarzum", These: sächsische Bergleute nannten das Erz in großen Adern "Gangerz", das in kleinen "Querklufterz", verkürzt "quertz"
Bildungsbedingungen/Vorkommen: magmatisch, hydrothermal, metamorph, aufgrund der Verwitterungsbeständigkeit Anreicherung in klastischen Sedimenten
Besonderheiten/Verwendung: häufigstes Mineral der Erdkruste, piezoelektrisch, pyroelektrisch, tribolumineszierend / Rohstoff zur Herstellung von Glas, Silizium, optische Linsen, Komponente von Sand in der Baustoffindustrie

Weitere Beispiele der Gruppe "Oxide und Hydroxide"


Cuprit Chromit Magnetit Spinell Hämatit Ilmenit Quarz Pyrolusit Rutil Kassiterit Goethit Manganit Brucit